16. 1o. 2oo9 - Teil III von IIIXi'an
In der Nähe befindet sich der Trommelturm.
Hier wurden die Trommeln jeden Tag zum Sonnenuntergang geschlagen.
Nebenan steht der großen Bruder des Trommelturms, der Glockenturm. Die Glocke wurde - wen wundert es - zum Sonnenaufgang geläutet.
Performance im Trommelturm.
Allerlei Schlagwerkzeug wird vorgeführt.
Auch einige Neubauten werden teilweise mit traditionellen chinesischen Elementen verziert.
Es gibt Shopping-Malls
mit Fremdem (hier ein beliebter Snack - knusprige Hühnerfüße)
und Bekanntem.
Am Abend wird uns bewusst, dass auch für Chinainsider die chinesische Organisation schwer zu durchschauen ist. William, der Guesthousemitarbeiter begleitet uns zum Bahnhof, um das Anschlussticket nach Chóngqìng zu kaufen. 20 Schalter und wenn man nicht gerade an den linken beiden ansteht, müsste man auch ein Ticket bekommen. An den ersten beiden bekommt man wohl nur Kurzstreckentickets. Da wären wir ohne William sicher schon einmal falsch gestanden.
Nach einer dreiviertel Stunde sind wir auf den vorderen Plätzen der Warteschlange angekommen. Wir wissen jetzt auch, dass sich Zugtickets nur maximal 10 Tage im Vorraus kaufen lassen.
Wir ordern zwei Tickets: 2 Betten, dieses Mal im Softsleeper, Zug nach Chonqing am 19. Oktober. Kurze Zeit später erfahren wir von unserem Profiticketkäufer, dass wir wohl doch am falschen Schalter angestanden sind. Hier gibt es Tickets für maximal drei Tage im Vorraus! Schlecht! Aber in China gibt es auch dafür eine Lösung. Die Schalterdame schließt kurzerhand ihren Schalter (wir drehen uns sicherheitshalber nicht zur langen Warteschlange hinter uns um) und wechseln mit ihr den Schalter. Auf Warteschlangenplatz eins von Schalter Nummer 22 bekommen wir dann beinahe das Zugticket, das wir uns ausgesucht hatten. Es ist nur etwas teurer, dafür fahren wir auch mit einem Schnellzug und die Abfahrt ist drei Stunden später.
Geschafft!


