o7. 1o. 2oo9 - Teil I von IIHängendes Kloster
Datong ist seit kurzem eine Großstadt, überall wird gerade gebaut, abgerissen, gebaggert und die Anzahl der Kräne kann sicher mit der der Einwohner mithalten. Kein Ort, an dem man als Tourist unbedingt länger als nötig verweilen möchte. Dehalb packen wir heute zwei Highlights in einen Tag.
Das hängende Kloster liegt ungefähr 70Kilometer außerhalb der Stadt im Gebirge.
Das Tal über dem heute das Kloster hängt, wurde regelmäßig von einem Fluss überflutet. Das Kloster sollte da Abhilfe schaffen.
Mit einem daoistischen Kloster hatte man zumindest in der Überflutungssache wenig Erfolg. So wurde das Kloster auch dem Buddhismus und dem Konfuzianismus geweiht.
Zur Bauzeit vor über tausend Jahren hing das Kloster noch hundert Meter über dem Talgrund.
Geröll und Erde haben die Höhe bis heute halbiert.
Im Kloster ist es eng und schmale Stufen führen von einem Raum zum anderen.
Im Falle eines Feuers befindet sich in diesen milchtütengroßen Tütchen Löschsand. Da wollen wir aber kein Feuer sehen!
Gegen Touristenstau stehen die grünen Megaphonschreier bereit.
Nachdem das Thermometer gestern noch über die 20° Marke geklettert war, erreichen wir heute nur noch die Hälfte. Wer möchte, kann sich unter der chinesischen Einheitswinterjacke für ein paar Yuan aufwärmen.
Zurück zum Bus und ab durch den Regen.


