o2. o4. 2o1oJaintempel im Fort
Früher war es den Jains eigentlich verboten, Häuser innerhalb des Forts zu besitzen. Da sie aber reiche Handelsleute waren, erlaubten die Rajputen ihnen Tempel zu bauen.
Bedingung: es mussten einige Hindusymbole in den Verzierungen enthalten sein. so findet sich Ganesh, Parvati und Shiva unter den zahlreichen Statuen an den Wänden.
Die wichtigsten Statuen im Tempel sind aber die 24 Tirthankaras (Propheten).
In den sieben Tempel hier im Fort sollen es 6 666 solcher Statuen sein.
Die Jain töten keine Tiere - sie sind Vegetarier und essen auch keine Nahrungsmittel, die unter der Erde wachsen wie zum Beispiel Kartoffeln. Die heiligen Männer und Frauen der Jains fegen sogar den Weg vor sich, um nicht aus Versehen kleine Krabbeltiere zu zertreten.
Im Tempel selbst sind auch keine Ledergegenstände, Alkohol und Zigaretten erlaubt.
Jain sollten auch keinen unnötigen Profit machen und so wäre es besser, wir würden den Läden ansehen, ob der Besitzer ein ehrenwerter Jain ist.
Leider sind wir dazu nicht in der Lage und so füllt sich zwar unsere Souvenirgalerie, gleichzeitig wird aber auch der Geldbeutel stetig leerer.


