22. o1. 2o1o - Teil II von IIStadtrundgang
Alle komplett - wir machen uns auf den Weg zum Stadtrundgang.
Viele Gebäude aus der Kolonialzeit: Bibliotheken, Schulen, Gerichts- und Verwaltungsgebäude, Museen und Kirchen. Das meiste hat durch Hitze, Luftfeuchtigkeit und Luftverschmutzung den alten Glanz abgelegt, doch kann man sich vorstellen, wie es hier einmal ausgesehen haben muss.
Die St. Thomas Kirche.
Andacht unter einer Menge Ventilatoren.
An den Wänden und auf dem Boden sind viele Tafeln zu sehen. Sie erinnern an Kapitäne, Beamte, Bischöfe, Soldaten un verdiente andere Persönlichkeiten. Viele sind im ungewohnten Klima schon in jungem Alter an Malaria gestorben.
Eine Besonderheit in der Stadt sind die Dabbawalla. Sie haben die Aufgabe, jeden Tag tausende von Mittagessen an den Mann zu bringen.
Jawohl, Papa möchte nämlich nicht in der Kantine essen. Viel besser schmeckt es, wenn Mutti kocht und die tut das ja sowieso für den Rest der Familie. Also sammeln am Morgen mehr als 5000 Dabawalla in ganz Mumbai die Blechbehältnisse bei Mutti ein und liefern sie in einem ausgeklügelten System an ihre Empfänger aus. An Bahnhöfen wird umgeladen, neu sortiert, wieder eingeladen. Pünktlich bei Monsun, Hitze und Überschwemmung. Papi bekommt auch garantiert seinen eigenen Behälter. Die Fehlerquote scheint bei Null zu liegen und darauf sind die 5000 Männer stolz.
Einen spannenden Film über die Dabbawalla ist in der ZDF mediathek zu finden.


