gerade in: Indien15. o1. 2o1o - Teil II von IV
Makar Sankrant, Sonnenfinsternis und die wundersame Welt der Ghats



Von sicherer Entfernung aus ist alles ganz normal. Eine Stadt am Fluss, vielleicht eine schicke Uferpromenade?



Beim Näherkommen wird schnell klar, dass hier alles anders ist.







Geht man die Stufen zu den Ghats hinunter, dann sieht man eine Menge Bettler nebeneinander sitzen. Angehörige einer Kaste, die hier auf die Gaben warten, die die Pilger nach dem Bad verteilen. Reis, Kartoffeln und abgetragene Kleidung, manchmal werden sogar ein paar Rupien in die Bettelschale geworfen. Alles - natürlich für ein besseres Karma.




Auf den unteren Stufen angekommen kleidet man sich für das Bad im Ganges. Männer baden in Unterhose oder Tuch, Frauen im Sari.





Wer möchte, der lässt sich mit dem Boot ans andere Flussufer bringen. Dort soll das Wasser sauberer sein. 116 Städte leiten ihr Abwasser direkt und ungeklärt in den heiligen Fluss. 500 Bakterien menschlicher Ausscheidungen pro Liter Wasser sind die Grenze für einigermaßen gesundes Baden. Im Ganges befinden sich teilweise 1,5 Millionen dieser Bakterien je Liter Wasser. Das Wasser ist gerade jetzt in der Trockenzeit tief schwarz gefärbt.





Wir fahren auch mit dem Boot und lassen uns in einiger Entfernung zum Ufer entlang der Ghats rudern.














Einige Male ganz untertauchen, mit Wasser bespritzen - unser Bootsmann macht das täglich, manchmal sogar mehrmals.




Um diese Jahreszeit ist das Wasser kalt. Wir haben keinen Finger hineingehalten aber das lag nicht an den Wassertemperaturen.








Meditation und Yoga - jeder hat seinen ganz eigenen Weg.





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