gerade in: Indien14. o1. 2o1o - Teil II von II
der ganz normale Wahnsinn in der heiligsten Stadt Indiens


Das eigentliche Geschehen findet an den mehr als 80 Ghats entlang des Ganges statt. An vielen wird nur die Wäsche gewaschen, es gibt die Verbrennungsghats und eine große Anzahl, an denen man die rituelle Reinigung begeht.



Alle haben gemeinsam, dass steile Treppen bis hinunter ans Wasser führen. Einmal im Jahr bei Hochwasser sind diese überflutet. Im Moment kann man von einem zum Anderen laufen.





Nach dem Bad im Ganges kleidet man sich wieder für die Straße







und verteilt Bakshish oder etwas zu Essen - das ist gut für's Karma.





Die Blumenketten, die um die Toten gelegt waren, werden in den Fluss geworfen bevor die Leiche auf das aufgeschichtete Holz gebettet wird. Der Priester umkreist den Scheiterhaufen einige Male mit einer Flamme, bevor er alles in Brand setzt.





Die Fähre zum anderen Flussufer. Abfahrt ist, wenn keiner mehr Platz hat.





Wäsche waschen und zum Trocknen auf den schmutzigen Boden legen, eine der nichtvorhandenen Toiletten auf den Stufen benutzen, Drachen steigen lassen - alles geschieht hier wie selbstverständlich und nebeneinander.


Für heute ist es genug. Wir wollen versuchen, unser Guesthouse noch vor Dunkelheit zu erreichen. Das wird selbst bei Tageslicht nicht ganz einfach werden.


Unterwegs lässt uns der Verkäufer in Kundu Zarda's Laden Anis in verschiedenen Ausführungen probieren. Es gibt sogar eine Silberedition. Man isst es hier nach dem eigentlichen Essen - gut für die Verdauung. Außerdem erklärt er uns den Weg zurück zum Guesthouse und das war sehr nett von ihm!




Abendessen, wie immer beim Inder. Im Restaurant um die Ecke spielt man klassisch indische Musik.





Sitar und Tabla. Den Soundtrack müssen wir erst noch aus der langen Aufnahme zusammenschneiden. Geduld, Geduld!




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